… ob Sie abnehmen,
gesünder essen,
sich mehr bewegen
oder sonstige Ziele erreichen wollen …

Sie haben einen sehr treuen inneren Begleiter, den Sie mit Sicherheit sehr gut kennen und wahrscheinlich gerne los wären. Es ist die Stimme in Ihnen, die jeden kleinsten Ihrer Fehler registriert und bemängelt, und statt Sie zu loben, dass Sie etwas tun, dass Sie sich vorwärts bewegen und sich für Ihre Ziele einsetzen, Ihnen jeweils nur vorhält, was Sie nicht tun oder seiner Meinung nach nicht genug oder nicht erfolgreich genug tun: Ihr innerer Kritiker.

Der innere Kritiker

Ihr innerer Kritiker ist die Stimme in Ihrem Kopf, die nie schweigt, sondern ständig ihren Kommentar abgibt zu allem, was Sie erleben. Er kommentiert, kritisiert und verurteilt. Und er ist dabei nicht zimperlich in seiner Wortwahl. Falls Sie sich je gefragt haben, wer Sie denn so beschimpft, – jetzt wissen Sie es. Ihr Kritiker findet immer etwas, über das er unzufrieden mit Ihnen ist. Und wehe, er erwischt Sie in einem schwachen Moment, wo Ihnen vielleicht etwas nicht so gut gelungen ist … Seine Kritik kann niederschmetternd sein und Ihr Selbstbewusstsein massiv untergraben.

Wäre es nicht wundervoll, wenn jemand oder etwas diesen inneren Kritiker zum Schweigen bringen könnte? Oder ihn gar ersetzen würde durch eine positive, ermutigende Stimme, die Sie tröstet, wenn etwas schief gegangen ist, die Sie ermutigt, es in kleinen Schritten erneut zu versuchen, die mit Ihnen Ideen entwickelt, wie Sie erreichen könnten, was Sie sich wünschen? Stellen Sie sich das nur mal vor!

Nur mal angenommen, Sie würden eigentlich gern öfter laufen gehen. Sie wissen, es tut Ihnen gut, aber es fällt Ihnen schwer sich am Abend noch aufzuraffen. Sie spüren genau, wie sehr Sie es vermissen, wie sehr Ihr Körper nach Bewegung lechzt, aber irgendwie gibt es immer einen Grund, warum es heute nicht geht. Wenn jetzt diese motiverende Stimme da wäre und Ihnen den Tag durch immer in den schönsten Farben ausmalen würde, wie erstrebenswert es ist, dass Sie tatsächlich laufen gehen: wie sehr es Sie erfrischen würde, wie gut Ihnen die frische Luft tun wird, wie herrlich Sie sich danach fühlen werden und wie energetisiert, entspannt und guter Laune Sie nach Ihrem Spaziergan sind. Und dazu noch stolz auf sich sind, dass Sie es getan haben! – Haben Sie nicht auch das Gefühl, dann würden Sie tatsächlich laufen gehen?

Alles ist möglich!

Lassen Sie uns den Weg einfädeln. Der 1. Schritt ist es, die kritische Stimme in Ihnen zum Schweigen zu bringen.

Schritt 1: Den inneren Kritiker besänftigen

Tatsächlich ist das einfacher, als Sie denken. Machen Sie sich zunächst bewusst, dass der innere Kritiker zwar ein Teil von Ihnen ist – aber er ist nicht Sie! Er ist ein Mitglied in Ihrem inneren Team und hat sich mit der Zeit mehr und mehr Freiheiten herausgenommen, d.h. seine Stimme ist immer lauter und dominanter geworden. Dennoch sind Sie der Chef und liegt es ausschliesslich an Ihnen, wie viel Macht Sie ihm zusprechen.

Es gibt eine ganze Reihe unterschiedlicher Möglichkeiten, wie Sie mit ihrem inneren Kritiker verfahren können.

Hier zeige ich Ihnen:

4 einfache Schritte, wie Sie Ihrem inneren Kritiker die Macht nehmen

  1. In dem Augenblick, wo es Ihnen bewusst wird, dass Ihr innerer Kritiker in Ihnen am Werk ist: STOPP!!! Drücken Sie die Pausentaste, halten Sie inne und kommen Sie in den gegenwärtigen Augenblick. Kommen Sie ins JETZT und werden Sie sich bewusst, WAS JETZT GERADE IST. OHNE ZU WERTEN. Es ist, wie es ist. Ohne zu Urteilen. DAMIT. STOPPT. AUCH. IHR. KRITIKER.
  2. Sagen Sie zu sich selbst „Ach, das ist nur mein Kritiker. Ich muss ihm nicht zuhören und ich muss ihm schon gar keinen Glauben schenken!“
  3. Fragen Sie sich: „Hilft mir das, was ich gerade denke, das, was ich erreichen will, leichter zu erreichen? Oder schwerer?“ Suchen Sie nach den Gedanken und Gefühlen, die Ihnen helfen, Ihre Ziele leichter zu erreichen.
  4. Halten Sie erneut inne und machen Sie sich bewusst, dass Ihr innerer Kritiker JETZT SCHWEIGT. Freuen Sie sich darüber!

Das war doch gar nicht schwer, oder?

Natürlich werden Sie immer wieder darauf vergessen, dass Sie Ihren Kritiker so einfach ausschalten können. Das macht nichts: Es ist, wie es ist. Beginnen Sie einfach wieder bei Nr. 1, wenn Sie sich wieder darauf besinnen.

Doch lassen Sie uns noch einen Schritt weiter gehen.

Lesen Sie weiter, wie Sie zusätzlich noch die Stimme sich fördern können, die Sie motiviert und ermuntert.

Schritt 2: Stärken Sie die ermutigende motivierende Stimme in Ihnen

Wenn Sie die Schritte aus dem ersten Teil eine Weile regelmässig durchgeführt haben, werden Sie erleben, wie Ihre negativen Selbstgespräche weniger werden.

Jetzt ist die Gelegenheit, damit zu beginnen, die liebevolle Stimme in Ihnen zu stärken. Die ist oft zu anfangs so schüchtern und leise, dass Sie sie gar nicht wahrnehmen. Zu lange ist sie von Ihrem inneren Kritiker untergebuttert worden. Sie braucht Ihre Hilfe, bis sie selbst genug Boden gewonnen hat.

Unterstützen Sie diesen liebevollen Teil in Ihnen, indem Sie sich ganz bewusst den Tag durch immer wieder etwas Nettes sagen: führen Sie ganz bewusst liebevolle und ermutigende Selbstgespräche. Ermuntern Sie sich, wenn Sie es brauchen, und klopfen Sie sich innerlich auf die Schulter, wenn Ihnen etwas gelungen ist.

Freuen Sie sich dabei und speichern Sie innerlich die Szene als ermutigendes Bild mit möglichst vielen positiven Emotionen ab. Das macht es noch viel wirkungsvoller.

Es braucht etwas Übung, so freundlich mit sich selbst zu reden.

Wundern Sie sich nicht, wenn es Ihnen am Anfang vielleicht sogar komisch vorkommt. Schon sehr bald werden Sie die liebevollen Selbstgespräche nicht mehr missen wollen!

Ab dann dauert es gar nicht mehr so lange, bis Sie merken, dass sich etwas in Ihnen verändert hat. An Ihrer Beziehung zu sich selbst – neue Hälmchen Selbstbewusstsein und Selbstliebe fangen an zu spriessen. Sie fangen an, den Alltag positiver, entspannter und selbstbewusster zu erleben. Und das wird auch an Ihrer Ausstrahlung sichtbar!

Überlegen Sie sich nur mal, was sich in Ihrem Leben konkret verändern würde, wenn Ihr innerer Kritiker nicht mehr ständig seine Kommentare abgeben würde, – wenn stattdessen die liebevolle, ermutigende Stimme in Ihnen die Führung übernehmen würde. Wie anders würden Sie sich fühlen? Wie anders würden Sie handeln? Würde es Sie Ihrem Ziel näher bringen oder davon entfernen?