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Komfortzone verlassen

Mit diesen 6 Tipps wird es dir leichter fallen, deine Komfortzone zu verlassen

Nichts ändert sich, solange du dich nicht änderst.“
Mike Robbins
Gute Vorsätze werden spätestens zum Jahresanfang wieder aktuell. Doch mal ehrlich, wie oft hast du schon Vorsätze gefasst und dann doch nicht umgesetzt? Oder nimmst du dir schon gar nichts mehr vor?
Und doch weisst du DU SOLLTEST/MÜSSTEST...
  • Abnehmen
  • dich mehr bewegen
  • weniger Süsses/Snacks essen
  • dich ausgewogener ernähren
  • weniger fernsehen
  • früher schlafen gehen
  • mehr rausgehen
  • endlich NEIN sagen lernen
  • mal wieder ein Buch lesen
  • etwas für dich tun
  • lernen dich selbst zur Priorität zu machen
  • Weihnachtskilos vorbeugen

Ist deins auch dabei?

Aber dann, wenn es konkret wird und Spaziergehen mit Sofa konkurriert, wird das Sofa zum Sinnbild von Geborgenheit und Entspannung und die Welt draussen erscheint kalt und feindselig, …

Die Komfortzone kämpft gegen die böse Welt AUSSERHALB der Komfortzone – und wenn du es nicht geschickt anstellst, gewinnt sie.

Hier sind 6 Tipps, damit DU gewinnst.

 

Tipp 1: Werde dir klar, was du wirklich willst

Solange TV und Sofa gegen den Spaziergang draussen konkurrieren, wo es um diese Jahreszeit kalt, nass oder gar noch dunkel ist, stehen die Chancen schlecht für den Spaziergang.

Doch stell dir vor, du hast einen Hund. Schon sieht die Situation anders aus: Hund muss raus – Frauchen geht mit. Und schon bist du runter vom Sofa und draussen vor der Tür.

Klare Situation.

KLARHEIT MACHT DIE ENTSCHEIDUNG EINFACH.

Dieses Klarheit kannst du auch finden, wenn du keinen Hund hast.

 

Swot

Vor- und Nachteile

Lass dir von Papier und Bleistift helfen:

Teile dein Blatt in 4 Felder – siehe Foto.

  • Liste alle Vorteile auf, wenn du auf dem Sofa sitzen bleibst
  • Liste alle Nachteile und negativen Folgen auf, wenn du auf dem Sofa sitzen bleibst
  • Liste alle Vorteile von spazieren gehen auf
  • Liste alle Nachteile von spazieren gehen auf

Auf den ersten Blick kannst du nun erkennen, wie gross deine Motivation ist etwas zu ändern. Je mehr Vorteile du für die neue Gewohnheit finden kannst und je mehr Nachteile für die alte, desto leichter wird es dir fallen, dich für dich neue Gewohnheit zu entscheiden.

Findest du hingegen mehr Vorteile der alten oder schwer wiegende Nachteile der neuen Gewohnheit – dann wird es schwieriger. Willst du dennoch diese Gewohnheit ändern? Dann suche mehr Vorteile der neuen Gewohnheit und mehr Nachteile der alten. Und frag dich, ob die Nachteile der neuen Gewohnheit, tatsächlich realistisch sind bzw. wie du sie beseitigen kannst. Versuche Lösungen zu finden!

Beispiel

  • Es ist kalt! – es gibt Mützen, Schals und Handschuhe!
  • Es ist dunkel und potenziell gefährlich! – ist es überall gefährlich? Wo könntest du spazieren gehen, wo du dich sicher fühlst? Kannst du deinen Tagesablauf anpassen und Zeit schaffen für einen kurzen Spaziergang im Hellen? Längere Spaziergänge am Wochenende? und für die Abende die Woche dich auf eine coole Indoor-Alternative verlegen: Basteln/Malen, Singen, Yoga, Fitness ….

 

Tipp 2: Formuliere deine Absicht und dein Warum

Du hast dich entschieden, welche Gewohnheit du ändern willst.

Gehe jetzt die Liste der Nachteile der alten Gewohnheit durch: was soll sich durch die neue Gewohnheit zum Positiven verändern? Was soll aufhören, sich bessern?

zB Nachteil: auf dem Sofa vor dem TV isst du zuviele Snacks und Süsses. Folge: du nimmst zu und du bist wütend auf dich.

Vorteil Spaziergang: du bist beschäftigt, keine Gedanken an Essen, wieder zuhause fühlst du dich wohl in deinem Körper, bist entspannt und zufrieden, du schläfst gut.

Deine Absicht: Spazieren gehen statt Sofa und TV

Dein WARUM: Naschen vor dem TV beenden, Gewichtszunahme stoppen, Wohlfühlen im Körper, zufrieden und entspannt, gut schlafen.

Tipp 3: Überleg dir eine Strategie wie du deine Absicht realisierst

Wann konkret: Wann willst du spazieren gehen?
Leg die Zeit fest, zB gleich nach dem Abendessen, nach den Nachrichten, …

Was brauchst du dazu? Leg dir bereit, was du brauchst,  zB Jacke und Schuhe, Beleuchtung.

Wie lange/wie weit/wie viel?
Welche Runde willst du gehen?

Was dann? Was tust du, wenn du nach Hause kommst? zB duschen und ins Bett,…

Je nachdem, was du ausgewählt hast, musst du vielleicht vor Ort oder im Internet recherchieren, was es für Möglichkeiten gibt.

Tipp 4: Werde konkret und mach deinen ersten Schritt

Lege den Tag X fest, an dem du zum ersten Mal deinen Spaziergang machst.
Oder melde dich zu einer Schnupperstunde bei dem Angebot deiner Wahl an.
DANN GEH HIN!

Tipp 5: Finde eine geeignete Belohnung

Welche Belohnung unterstützt deine Motivation zum Durchhalten?
„Ich brauche keine Belohnung – ich tue es ja für meine Gesundheit“, das höre ich oft.
HIER SPRICHT DER KOPF!

Doch darüber, ob du langfristig das neue Verhalten umsetzt oder nicht, entscheidet in der Regel nicht der Kopf, sondern das Herz.

Belohnungen sind fürs Herz! Solange die neue Gewohnheit noch nicht so stabil ist und dir so gut tut, sie selbst zur Belohnung wird, brauchst du etwas, worauf du dich kurzfristig freuen kannst.

Nur zur Erinnerung: Belohnungen sollten nichts mit Essen/Trinken zu tun haben.

Welche Belohnung ist so toll, dass sie dich motiviert im Regen oder Schneetreiben vor die Tür zu gehen? Eine heisse Badewanne mit einem tollen Duftöl? Eine besondere Bodylotion? Ein neues extraweiches Handtuch?

 

Tipp 6: Wenn Ängste und Zweifel aufkommen, verbinde dich wieder mit deiner Absicht und deinem Warum

Es ist völlig normal, dass es dir am Anfang ungewohnt und komisch vorkommt, das Neue zu tun. Immerhin ist es NEU!

Erinnere dich, welche Nachteile du beenden und welche Vorteile du erringen möchtest.

Mit diesem kleinen Trick machst du es dir selbst viel einfacher:

Hilf dir selbst, dich innerlich mit der neuen Gewohnheit vertraut zu machen und schreib auf ein Blatt Papier:

„Es ist völlig normal für mich spazieren zu gehen”.

Setze DEINE neue Gewohnheit ein.

Schreib es 5 mal. Wenn das nicht reicht – 10mal.

Du wirst dich wundern, wie sich der Dialog in deinem Kopf verändert und du anfängst dir selbst zu sagen: „Ja, es ist völlig normal für mich, abends noch eine Runde zu drehen.”

 

Bonus-Tipp: Weihnachts-Kilos vorbeugen

Schliess dich Gleichgesinnten an! Mach mit bei der 30 Tage-Challenge: “Achtsam Sein und Achtsam Essen in der Vorweihnachtszeit“, die am 14. November 2016 startet.

30-tage-challenge_-achtsam-werden-und-achtsam-essenin-der-weihnachtszeit

30 Tage konkrete Umsetzungsschritte und Tipps achtsamer zu werden, dich zu entspannen und achtsam zu essen, damit du Weihnachtsstress und Weihnachtskilos vorbeugst.

20 CHF pro Teilnehmer fliessen an „Jeder Rappen zählt“, der grossen schweizerischen Spendenaktion zu Weihnachten. Dieses Jahr für „Kinder allein auf der Flucht.”

Info und Anmeldung hier >>

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