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Mindful Eating

Was wäre die Welt ohne Diäten?

… oder wie Achtsamkeit die Welt verändern könnte

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ACHTSAMKEITS-ÜBUNG

Haben Sie sich zum neuen Jahr wieder vorgenommen gesünder zu essen, sich mehr zu bewegen oder keine Süssigkeiten mehr zu essen? Wie weit sind Sie diesmal damit gekommen?

Bekanntlich überleben Neujahrsvorsätze selten die  dritte Januar-Woche – mit Diäten geht es ähnlich. Übrig bleibt nur der nächste Frust und noch mehr Unzufriedenheit mit sich selbst.

Viele fassen deshalb schon gar keine Neujahrs-Vorsätze mehr und leben in schweigender Resignation gegenüber einem Lebensstil, mit dem sie sich gar nicht wohlfühlen, …

So oder so kein sehr befriedigender Zustand.

Auch ohne Diät: Achtsamkeit kann Ihr Leben verändern

Achtsamkeit wäre ein Ausweg aus diesem Dilemma: denn, wenn Sie achtsam werden, hören Sie auf zu werten und zu urteilen. Sie halten inne, nehmen wahr, was ist. Und wenn Ihnen nicht gefällt, was ist, ist das Ihre Gelegenheit sich zu überlegen, was Sie lieber wollen und wie Sie das erreichen können. In jedem beliebigen Augenblick.

Das Veränderungs-Potenzial, zu dem Sie durch Achtsamkeit und Achtsam Essen Zugang erhalten, ist gross.

Beim letztjährigen Mindful Eating Summit 2015 (Achtsam Essen Gipfeltreffen) wurden zahlreiche Mindful Eating Experten, Experten für Essstörungen, Psychologen, Psychiater und Therapeuten interviewt. Die Psychologin Dr. Susan Albers stellte den teilnehmenden Experten die Frage:

„Was würde geschehen, wenn die Menschheit aufhören würde,
Diäten zu machen, stattdessen achtsamer essen würde,
mehr auf ihren Körper und ihre Bedürfnisse hören
und das auch in ihrem Lebensstil zum Ausdruck bringen würde?“

Die Antworten waren beeindruckend:

  • Wir wären glücklicher und viel mehr im Frieden mit uns selbst, weil Selbst-Beschimpfung und zerstörerische Selbst-Kritik durch Selbst-Akzeptanz abgelöst würden.
  • Es würde sich positiv auf unsere körperliche und psychische Gesundheit auswirken: psychische Erkrankungen und Suizid-Raten würden zurückgehen.
  • Ein Experte schätze sogar, dass chronische Krankheiten innerhalb von 6 Monaten drastisch zurück gehen würden und 90% der gesundheitlichen Krisen verschwunden wären, das würde enormes persönliches Leid vermeiden und gleichzeitig das Gesundheitssystem kostenmässig erheblich entlasten.
  • Wenn wir mehr im Frieden mit uns selbst wären, wären wir toleranter gegenüber uns selbst und anderen.
  • Wir wären offener gegenüber den Bedürfnissen unserer Mitmenschen und der Umwelt.
  • Mehr Frieden mit uns selbst käme auch unseren persönlichen Beziehungen zugute: wir wären achtsamer, offener, präsenter und friedfertiger,…
  • Zeit, Geld und Energie, Gedanken, Ideen und Kreativität würden frei, was nicht nur unserer persönlichen Zufriedenheit zugute kommen würde, sondern auch Kapazitäten schaffen würde, die grossen Weltprobleme wie z.B. den Weltphunger zu lösen.
  • Mehr Achtsamkeit würde unser gesamtes Denken, Reden und Tun positiv beeinflussen.
  • Mehr Achtsamkeit käme letztlich der gesamten Gesellschaft zugute, würde den Weltfrieden unterstützen und die Welt zu einem „glücklicheren Ort“ machen.
  • Wir hätten viel mehr Spass, Vergnügen und Genuss. Es gäbe mehr Lachen, mehr Leichtigkeit, mehr positive Energie und viel mehr glückliche Menschen.

Achtsamkeit ist das Tor zu all diesen wunderbaren Veränderungen

Würde es nicht auch für Sie lohnen mehr ACHTSAMKEIT in Ihr Leben zu bringen? ACHTSAMKEIT ist kein schwarz-weiss Ziel, bei dem Sie nur siegen oder verlieren können, sondern vielmehr eine neue Lebenseinstellung, die Sie in kleinen Schritten in Ihr Leben integrieren.

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INNEHALTEN. WAHRNEHMEN. BEOBACHTEN, was ist, OHNE ZU WERTEN – das sind die Kernstücke von Achtsamkeit.

Dazu gehört auch z.B. am Ende des Tages wahrzunehmen und zu erkennen, dass es heute mit der Achtsamkeit nicht geklappt hat. Was soll’s? Sie können morgen neu starten. Sie können sich fragen, wo die Achtsamkeit untergegangen ist und wie Sie sicherstellen können, dass Sie wenigstens ein paar Mal am Tag achtsam werden.

Gelegenheiten für Achtsamkeit sind z.B.

  • morgens beim Aufstehen oder im Bad
  • wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind: vor dem Aussteigen
  • wenn Sie zuhause arbeiten: bevor Sie mit der Arbeit beginnen
  • vor dem Mittagessen
  • bevor Sie nach dem Mittagessen weiterarbeiten
  • am Nachmittag, wenn Sie sich müde, gestresst, … fühlen
  • immer dann, wenn Sie sich nicht vollkommen gut fühlen
  • wenn Ihr innerer Kritiker sich meldet  > mehr zum inneren Kritiker (klick)
  • bevor Sie aus dem Auto aussteigen und Ihr Zuhause betreten
  • bevor Sie zum nächsten Termin gehen, …
  • direkt, wenn Sie nach Hause kommen
  • bevor Sie den TV einschalten
  • vor dem Schlafengehen

Die Möglichkeiten sind endlos. Das soll nicht heissen, dass Sie jede davon nutzen müssen. Wählen Sie drei Situationen aus, mit denen Sie starten.

Freuen Sie sich, wenn es Ihnen gelingt, tatsächlich auf Anhieb alle drei zu realisieren, doch seien Sie am Anfang auch schon mit jedem Mal zufrieden, das es Ihnen gelingt achtsam zu werden.

Machen Sie es sich leichter daran zu denken, indem Sie Erinnerungen z.B. auf Ihrem Smartphone installieren oder post-it Zettel benutzen, … Unser Hauptproblem ist ja gerade, dass wir so oft achtlos und im Autopilot-Modus durchs Leben gehen, statt achtsam und bewusst mit unseren Gedanken, Gefühlen oder unseren Handlungen umzugehen.

Trotzdem werden Sie darauf vergessen. Machen Sie sich nichts daraus! Wenn Sie wollen, werden Sie immer neue Möglichkeiten entdecken achtsam zu sein bzw. Ideen entwickeln, wie Sie sich besser daran erinnern können.

Glauben Sie mir, auch nach Jahren vergesse ich mitunter trotz aller Erinnerungen darauf achtsam zu werden. Doch ich merke bald, dass mir etwas fehlt: Dass ich mich weniger mit mir selbst und mit meinen Bedürfnissen und Absichten verbunden fühle. Dann stoppe ich, werde achtsam und starte wieder mit neuem Elan.

Denken Sie nur, was Sie durch mehr Achtsamkeit gewinnen können: mehr Achtsamkeit wirkt sich nicht nur positiv auf Ihre Ernährung und Ihren Lebensstil aus, sondern auch auf Ihre Beziehung zu sich selbst und zu Ihren Mitmenschen, auf Ihr Stress-Level, Ihre Zufriedenheit – Ihr Lebensgefühl insgesamt. Und Sie setzen gleichzeitig noch positive Impulse in die Welt.

Sind Sie bereit?

Auf ein 2016 mit mehr Achtsamkeit, mehr Frieden mit sich selbst,
mehr Frieden in der Welt.

Sind Sie dabei? Ich freue mich auf Sie!

Wie vertraut sind Sie mit der Weisheit Ihres Körpers?

Können Sie immer genau sagen, wie hungrig oder satt Sie gerade sind?

Stellen Sie sich überhaupt manchmal diese Frage?

Die simple Frage: Habe ich Hunger? ist äussert hilfreich, wenn Sie wieder ein natürliches und intuitiv gesteuertes Essverhalten erlernen wollen. Mit Hunger ist dabei das physische Bedürfnis nach Nahrung und Energie gemeint – nicht Appetit oder Gelüste darauf etwas zu essen.

Wie können Sie herausfinden, ob Sie tatsächlich Hunger haben und wie gross Ihr Hunger gerade ist?

Wenn Sie öfter erleben, dass Sie sich nach dem Essen unwohl fühlen, weil Sie zuviel gegessen haben, – dann sollten Sie jetzt weiterlesen.

Die Weisheit Ihres Körpers, Hunger und Sättigung anzuzeigen, beruht auf zahlreichen Sensoren in Ihrem Magen, die Volumen und Konzentration der Speisen, Dehnung der Magenwand etc.. messen. Sie melden ihre Ergebnisse ans Gehirn, das Ihnen dann ein Gefühl von Hunger bzw. Sättigung vermittelt. Die Kunst liegt darin, dieses Gefühl auch rechtzeitig wahrzunehmen und aufzuhören zu essen, bevor Sie sich überessen haben.

Die Autorin Shakti Gawain hat das mal ungefähr so ausgedrückt: „… wenn wir uns lange nicht mehr um unsere Körpersignale bezüglich Hunger und Sättigung gekümmert haben, können wir die leise Stimme nicht mehr hören, mit der sie die Sättigung ankündigen, sondern wir nehmen sie erst wahr, wenn sie uns förmlich anschreit, d.h. wenn wir uns körperlich unwohl fühlen, weil wir zuviel gegessen haben.“

Menschen, die intuitiv essen und natürlich ihr Gewicht regulieren, haben eine sehr feine Wahrnehmung für ihre Körpersignale. Wie Sie sicherlich schon beobachtet haben, gibt es eine ganze Anzahl schlanker Menschen, die sich nicht gerade gesund ernähren, obwohl ihnen das sicherlich sehr gut tun würde. Gesunde oder weniger gesunde Ernährung – für eine natürliche Gewichtsregulation ist die Wahrnehmung der Körperweisheit – der Signale für Hunger und Sättigung – der entscheidende Faktor zu bestimmen, wie viel sie essen.

Sie können Ihre Wahrnehmung für Hunger und Sättigung sehr einfach trainieren, indem Sie Ihrer Körperweisheit mehr Aufmerksamkeit schenken.

Und das ist ganz einfach:

Ihr Magen hat ungefähr die Grösse Ihrer Faust, wenn er leer ist. Mit ein bis zwei Handvoll Essen ist er angenehm gefüllt.

Um Ihre Wahrnehmung für Hunger und Sättigung zu verfeinern, fragen Sie sich die nächsten Tage vor dem Essen: Wie gross ist mein Hunger? Stellen Sie sich dieselbe Fragen erneut, wenn Sie die Hälfte Ihres Essens verzehrt haben. Und fragen Sie sich dann nach 20-30 min, wenn Ihre Sättigung ihren Höhepunkt erreicht hat: Wie satt bin ich jetzt?

Achten Sie dabei auch darauf, wie Sie sich fühlen: Spüren Sie Ihren Magen? Fühlen Sie sich voll? Sind Sie müde, energielos? Oder fühlen Sie sich wohl und voller Energie?

Bei idealer Sättigung fühlen Sie sich rundum zufrieden und fit für Ihre nächsten Vorhaben.

Wäre es nicht ein lohnenswertes Ziel, das zu erreichen?
In den Mindful Eating Workshops lernen Sie das und noch viel mehr …

In diesem Video erfahren Sie mehr zur Weisheit Ihres Körpers.

Sie können hier auch eine sehr praktische Hunger-Sättigungs-Skala downloaden.

Die Weisheit Ihres Körpers