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Schokolade

Schokolade - Retter in der Not?

Ist Schokolade dein Retter in der Not?

Wie unerfüllte Bedürfnisse zur Frust-Essen-Falle werden

Eine Freundin erzählte mir jüngst folgende Geschichte: Nach der Geburt ihres 4. Kindes ging sie durch eine schwere Zeit, denn nicht genug mit ihrer 6-köpfigen Familie und einem Haus, das sie zu versorgen hatte, nein, sie hatte darüber hinaus noch einen Job, … Ausgelaugt, erschöpft und überlastet von viel zu vielen Anforderungen wandte sie sich dem Essen zu: „Irgendwoher musste ich die Energie bekommen um weiterzumachen. Schokolade wurde mein Trost und Retter. Wenn ich wieder mal den Tränen nah war wegen irgendeiner Kleinigkeit – griff ich zur Schokolade. Wenn ich zu müde war, um den Älteren aus dem Kindergarten abzuholen, griff ich zur Schokolade. Wenn ich tatsächlich mal eine Minute für mich hatte, ass ich Schokolade dazu…. Kein Wunder nahm ich die Schwangerschaftskilos nicht ab, sondern noch 10 kg zu…“

Sie ist nicht die einzige Mutter, die mir erzählt hat, dass Schokolade ihr Retter war – auch ohne zusätzlichen Job und mit weniger Kindern. Und nicht nur Mütter erleben so etwas. Auch Karrierefrauen erleben oft in ähnlicher Weise wie mit zunehmender Verantwortung im Beruf auch gleichzeitig der Taillenumfang zunimmt.

Balance halten ist nicht einfach

Familienglück, Erfolg im Beruf, Verantwortung und Einfluss fordern uns eben auch eine ganze Menge ab und es passiert leicht, dass dabei die Balance verloren geht:

  • Die Mutter, die nur noch für die Familie da ist, und ihre eigenen Bedürfnisse hintanstellt
  • die berufstätige Mutter, die ihre Kräfte auf Familie und Beruf aufteilt, und keine Zeit mehr für sie selbst bleibt
  • die Karrierefrau, die alle Energie in den Beruf steckt, und wo Ausgleich und Privatleben zu kurz kommen.

Symptome, dass die Balance verloren gegangen ist

Die Balance zu finden zwischen den eigenen Bedürfnissen und den Anforderungen von aussen ist nicht immer einfach. Oft ist uns nicht mal bewusst, was es genau braucht um im Gleichgewicht zu bleiben. Und oft dauert es lange, dass wir Symptome wie Stress, Nervosität, Kopfschmerzen, Verspannungen, Erschöpfung, Lustlosigkeit, Unausgeglichenheit, Gereiztheit…Heisshunger auf Süsses, Frust-Essen aus Kompensation, Gewichtszunahme richtig interpretieren. Dass wir sie als Hinweis verstehen, dass uns etwas fehlt.

Aber was fehlt uns eigentlich, wenn wir diese Symptome erkennen?

z.B. Die Balance zwischen

  • Arbeit und Leben,
  • Sitzen und Bewegung,
  • Geben und Nehmen,
  • sich um die Anforderungen der anderen (Familie, Arbeit, …) kümmern und um die eigenen.

Wir müssen unsere eigene Energie regelmässig regenerieren, damit wir den Anforderungen des Alltags gewachsen sind und uns nicht Kleinigkeiten schon aus dem Gleichgewicht bringen.

Wenn du nichts hast, hast du nichts zu geben!

Oder wie das Sprichwort sagt:

Aus einem leeren Krug kann man nicht giessen!

Wenn du langfristig mehr gibst, als du hast, gehst du an deine Reserven an geistiger, emotionaler und körperlicher Energie. Deine eigenen unerfüllten Bedürfnisse, die von Schlaf über Entspannung bis zu Bewegung, Gemeinschaft, Anerkennung, Abenteuer, .… reichen können, erzeugen ein Vakuum. Dieses Vakuum sucht danach gefüllt zu werden. Wenn es nicht angemessen erfüllt wird, indem du deine Bedürfnisse erfüllst, entsteht Kompensationsverhalten: du suchst nach einem Rettungsanker – Frust-Schokolade.

Unerfüllte Bedürfnisse sind Nummer 1-Auslöser für Frust-Essen.

Frust-Essen als Kompensation heisst, du isst nicht für deinen Hunger, sondern GEGEN DEINE BEDÜRFNISSE.

Die richtige Frage ist also:

WONACH hast du wirklich Hunger?

Ein einfacher Tipp um herauszufinden, welche Bedürfnisse bei dir zu kurz kommen:

Stell dir vor du hast einen Tag frei, den du nach Belieben gestalten kannst. Was würdest du tun? und warum? Welches Bedürfnis drückt sich darin aus?

Mein nächster Artikel vertieft dieses Thema mit weiteren Tipps wie du erkennst, welche unerfüllten Bedürfnisse bei dir nach Frust-Schokolade rufen.

Du willst nicht warten, sondern direkt mehr erfahren?

Dann komm doch in meine Frust-Essen ade-Facebook-Gruppe und mach mit bei der Diskussion um Frust-Schokolade und den Bedürfnissen, die dahinter stecken.

Hier geht’s in die Facebook-Gruppe: Frust-Essen ade!